Die Comics
Michael Koser
Jacques Futrelle
Die Jagd nach dem Goldservice
Das Forum

 

Am 1. Spetember 1906 kündigte The Saturday Evening Post auf ihrer Titelseite an:

MIT DER AUSGABE VON NÄCHSTER WOCHE BEGINNT "DIE JAGD NACH DEM GOLDSERVICE" VON JACQUES FUTRELLE – EINE ROMANZE UM EINEN VERSCHWUNDENEN SCHATZ, VERBLÜFFENDEN EINFALLSREICHTUM, ZERSTÖRTE HOFFNUNG UND VERWECHSELTE IDENTITÄTEN

Nicht erwähnt wird, dass es sich um einen Fall für Professor van Dusen handelt, von dem bereits 11 Kurzgeschichten im Boston American veröffentlicht worden waren. Zugegebenermaßen steht – wohl um der Erwartungshaltung der weiblichen Leserschaft entgegenzukommen – eine Liebesbeziehung im Mittelpunkt der Handlung und während Hutchinson Hatch schon recht früh die Bühne des Geschehens betritt, kommt der Professor erst im Schlussdrittel zu seinem Auftritt.

Dass es bei diesem einen Roman mit Professor van Dusen geblieben ist, muss man nicht weiter bedauern. Die Stärke von Jacques Futrelle waren seine Kurzgeschichten und nicht seine Romane, bei denen ausufernde Beschreibungen und blumige Formulierungen den Lesergeschmack – zumindest den heutigen – etwas überstrapazieren. Auf der anderen Seite haben gerade die Szenen und Dialoge mit Detective Mallory oder dem Professor nichts von ihrem Humor verloren.

Die vorliegende Übersetzung und ihre Präsentation in fünf Teilen entspricht der Veröffentlichung in der Saturday Evening Post, die gegenüber der späteren Buchausgabe an ein paar Stellen leicht gekürzt ist. Auch die Abbildungen stammen aus der Saturday Evening Post.

 

THE SATURDAY EVENING POST
8. September 1906

   

THE SATURDAY EVENING POST
15. September 1906

   

THE SATURDAY EVENING POST
22. September 1906

   

THE SATURDAY EVENING POST
29. September 1906

   

THE SATURDAY EVENING POST
6. Oktober 1906

 


© 2006 Gerd Pircher