Die Comics
Michael Koser
Jacques Futrelle
Kinderbücher
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Kinderbücher wollte ich schon immer gern schreiben. Ich habe es nur deshalb nicht getan, weil meine Radio-Reihen mir keine Zeit dafür ließen. Als die Reihen abgewürgt wurden, hatte ich plötzlich mehr Zeit, als mir lieb war – und nach einigem Überlegen und Herumsuchen kam ich zurück auf meine alte Idee mit den Kinderbüchern.

2001 schrieb ich einen Krimi für ältere Kinder: "Die Jagd nach dem grünen Kuckuck". Es lief gut, das Endprodukt gefiel mir und den Testlesern. Was mir gar nicht gefiel, war die Reaktion einiger Verlage, denen ich das Manuskript schickte – dürre, vorgestanzte Ablehnungen, totales Desinteresse.

Ich war angefaßt und gab die Verlagssuche auf. Astrid Lindgren und Joanne Rowling (nicht, daß ich mich mit diesen Großmeisterinnen der Kinderliteratur vergleichen möchte!) mußten es dreißig- bis vierzigmal probieren, bis sie Verlage für Pippi Langstrumpf und Harry Potter fanden. Dazu hatte ich keine Geduld, und Lust schon gar nicht.

Trotzdem machte ich weiter, ohne Verlag und für ein sehr begrenztes Publikum, für meinen Enkel Fabio und meine Großnichten Nina und Eva. Für sie schrieb ich zwischen 2003 und 2004 eine abenteuerliche Fantasy-Geschichte in Fortsetzungen, "Der Wunschring" – und 2006, nach meinem Umzug nach Bremen, gleich noch einen, erheblich umfangreicheren Fantasy-Roman mit dem Titel "Das Große Froschspiel".

Das machte dem Autor Spaß und seinen drei Lesern auch. Aber ganz glücklich war ich damit nicht. Ein Schriftsteller will nicht nur Manuskripte zirkulieren lassen, er will sein Werk als Buch in Händen halten – und er will, wenn möglich, mehr Leserinnen und Leser.

Was tun? Nochmal auf Verlagssuche gehen? Unerfreulich und vermutlich hoffnungslos. Einen eigenen Verlag auf die Beine stellen? Mit zuviel Bürokratie behaftet. Blieb also nur Print-on-Demand.

Mein Freund Pirg, der unsere Van-Dusen-Comics auf diese Weise herausbringt, hat die Sache in die Hand genommen – und so gibt es nun zunächst "Das Große Froschspiel" als Buch. "Der Wunschring" und "Die Jagd nach dem grünen Kuckuck" werden voraussichtlich folgen.

Pirg hat nicht nur die technische Abwicklung für den notorisch computer-muffeligen Autor übernommen, er hat auch den vorderen Einband wunderschön gestaltet (der hintere zeigt die Karte zum Froschspiel und stammt von mir – eine eindrucksvolle Dokumentation des Unterschieds zwischen Profi und Amateur!).

Kurz zum Inhalt: Eigentlich wollen Nina, Eva und Fabio im Garten Verstecken spielen. Aber durch ein geheimnisvolles Erdloch hinter dem Pflaumenbaum geraten sie plötzlich in ein unglaubliches Abenteuer, das sie auf verschlungenem Kurs von der Urzeit über das alte Ägypten, das Mittelalter, den wilden Westen bis in den Weltraum führt. Nina, Eva und Fabio sind im Großen Froschspiel gelandet und müssen sich gegen einen fast übermächtigen Kontrahenten behaupten – den bösen Magier Professor Frosch. Doch mit Mut, Schlauheit und der Hilfe unerwarteter Freunde gelingt es den Kindern, alle Gefahren zu überstehen, alle Fallen zu überwinden, alle Aufgaben zu lösen und sich die Rückkehr in ihre Welt zu verdienen.

Und so fängt das Abenteuer an:

   Leseprobe

In der magisch-virtuellen Realität des Froschspiels tauchen viele bekannte Figuren in Gastrollen auf, u.a. Sherlock Holmes, Winnetou und Old Shatterhand, Tarzan und Kapitän Nemo. Sogar von Professor van Dusen, auch wenn er nicht leibhaftig auftritt, ist die Rede, allerdings eher indirekt und verschlüsselt. Und auch sonst tauchen "Koseriana" auf: U-Boot, Zeppelin, Ballon etc.


Meine Helden und Leser

Die Hauptrollen werden, wie im "Wunschring", von Fabio, Nina und Eva gespielt. Von ihren eigenen Abenteuern zu lesen, hat den Dreien natürlich viel Spaß gemacht. Aber ich meine, daß auch andere – und nicht nur Kinder – Spaß an der Lektüre haben werden. Wenn jemand das ausprobieren und Michael Koser von einer neuen Seite kennenlernen möchte –

Michael Koser, März 2009

Das Große Froschspiel
(290 Seiten, broschiert, 15,2 x 22,9 cm)
ist zu bekommen bei

und kostet 15,23 Euro (Versand inbegriffen)



Das Kinderbuch "Der Wunschring" hat unter allen meinen Arbeiten eine ganz besondere, einmalige Stellung. Das hat nichts mit dem Inhalt zu tun, sondern mit der Methode.

Wenn ich etwas anfange – ein Hörspiel, ein Buch, eine Geschichte –, dann weiß ich, bevor das erste Wort auf dem Papier steht, sehr genau, wie das Ende sein wird. Der Plot ist vorher präzis konstruiert und in einem umfangreichen Exposé festgehalten.

Beim "Wunschring" war das völlig anders. Ich habe einfach mal so angefangen – für meine Großnichten Nina (damals 9) und Eva (7), die von ihrem Schriftsteller-Onkel was geschrieben haben wollten. Ich schrieb die ersten zwei Seiten, schickte sie ihnen – und so ging es weiter. Aus praktischen Gründen habe ich etwas später auch meinen Enkel Fabio (damals 7) in die angefangene Geschichte gebracht. Jetzt war es sozusagen ein Abwasch: Eine Geschichte für drei Kinder.

Aber als das Personal da war – die Kinder sowieso, dann die Piraten, die Gangster Max und Mostrich nebst ihren polizeilichen Kontrahenten Inspektor Hasenfuß und Hauptwachtmeisterin Klops-Pudding –, erwies sich eine Art von Planung doch als ratsam. Schließlich wollte ich ja irgendwann mal zu Ende kommen, und das ging nur, wenn ich Figuren und Handlung möglichst geschickt miteinander verschränkte und zum Abschluß wieder auseinanderbrachte.

So geschah es. Der "Wunschring" wurde beendet und von seinem dreiköpfigen Publikum beifällig aufgenommen.

Knapp zwei Jahre später schrieb ich für Nina, Eva und Fabio dann das "Große Froschspiel". Die Kinder waren älter, das Buch wurde dicker und war diesmal von Anfang bis Ende durchgeplottet und durchgeplant. Und beim geplanten Schreiben werde ich wohl in Zukunft bleiben, wenn ich auch sagen muß: Die spontane Drauflos-Schriftstellerei, die hat auch was. Spaß macht sie auf jeden Fall.

Michael Koser, Mai 2009


   Leseprobe

Der Wunschring
(116 Seiten, broschiert, 15,2 x 22,9 cm)

11,51 Euro (Versand inbegriffen)



"Die Jagd nach dem grünen Kuckuck" habe ich vor etwa 10 Jahren geschrieben. Es war mein erster Versuch auf dem Gebiet Kinder- und Jugendbuch – und, wie ich meine, ein durchaus gelungener: eine muntere Abenteuer- und Kriminalgeschichte, durchaus nicht nur für Kinder, ein tempo- und gagreiches friesisches Road-Movie.

Das Buch liegt nun gedruckt vor, mit einer Landkarte und wieder einem opulenten, richtig schönen Cover von Pirg. Viel Spaß!

Michael Koser, August 2010


   Leseprobe

Die Jagd nach dem grünen Kuckuck

Print-Ausgabe
(220 Seiten, broschiert, 15,2 x 22,9 cm)

12,96 Euro (Versand inbegriffen)

E-Book-Ausgaben
(DRM-frei)
Amazon Kindle-Format
Amazon.de
3,60 Euro
Epub-Format (Sony Reader u.a.)
Lulu
3,50 Euro




   Leseprobe

Was ist los im Lunapark?

Print-Ausgabe
(117 Seiten, broschiert, 15,2 x 22,9 cm)

11,64 Euro (Versand inbegriffen)

E-Book-Ausgaben
(DRM-frei)
Amazon Kindle-Format
Amazon.de
3,09 Euro
Epub-Format (Sony Reader u.a.)
Lulu
3,00 Euro




   Leseprobe

Der Fall des falschen Stadtmusikanten

Print-Ausgabe
(131 Seiten, broschiert, 15,2 x 22,9 cm)

12,34 Euro (Versand inbegriffen)

E-Book-Ausgaben
(DRM-frei)
Amazon Kindle-Format
Amazon.de
3,09 Euro
Epub-Format (Sony Reader u.a.)
Lulu
3,00 Euro

 
© 2009-2010 Michael Koser, Gerd Pircher